Die Autorin und Wissenschaftsjournalistin ROSEMARIE BENKE-BURSIAN heißt Sie herzlich willkommen
    Die Autorin und  Wissenschaftsjournalistin                   ROSEMARIE BENKE-BURSIAN                          heißt Sie herzlich willkommen         

 

[Interview] Rosemarie Benke-Bursian!

 

Kennengelernt habe ich sie mit “Tödliche Begegnungen“, einer ihrer Kurzgeschichten Sammlungen. Einige Zeit später folgte bei mir dann “Dunkel war’s…” und jetzt möchte ich euch die Autorin Rosemarie Benke-Bursian mal etwas näher vorstellen in Form dieses Interviews.

 

Aus Liebe zur Natur studierte sie Biologie mit Abschluss Diplom. Während der Promotion aber intensivierte sie ihre Zeit ins Schreiben. Mittlerweile ist Rosemarie Benke-Bursian freiberufliche Wissenschaftsjournalistin und Autorin. Sie hat einige Texte und Sachbücher für Fachleute und interessierte Laien im Bereich der Naturwissenschaften, Medizin und Gesundheit verfasst. Auf der Internetseite der Autorin gibt es noch viele weitere Informationen und hilfreiche Links und Tipps für Autoren.

 

Wie bei mir üblich, wirst du erst mal in Kaffee oder Schokolade kategorisiert.
Wohin tendierst du?

  • Ohne eine Sekunde überlegen zu müssen: Kaffee!

Warum Kurzgeschichten?

  • Darauf gibt es mehrere Antworten:
    In den diversen Schreibworkshops bzw. Schreibrunden gab es immer wieder Kurgeschichten als Schreibaufgaben, mit denen dann mehr oder weniger intensiv Textarbeit betrieben wurde. So habe ich Kurzgeschichten nicht nur lieben gelernt, so entstanden auch sehr viele. Dazu kommt, dass es für Kurzgeschichten viele Anthologie-Ausschreibungen, Literaturzeitschriften und Literaturwettbewerbe gibt. Und sie eignen sich, sie an Publikumszeitschriften zu senden, die Kurgeschichten abdrucken und von daher auch immer wieder auf der Suche sind. 
    So kam auch meine allererste Veröffentlichung und mein allererstes verdientes Geld als Geschichten-Autorin zustande: Durch einen Minikrimi in der Zeitschrift FunkUhr.
    Mit anderen Worten: Kurzgeschichten sind nicht nur ein gutes Übungsfeld, sie eignen sich auch prima, in der Szene Fuß zu fassen, Kontakte zu Verlagen zu knüpfen, Veröffentlichungen und Anerkennung zu erhalten. Das ist ein großer Ansporn, am Ball zu bleiben.  
    Und so hatte ich irgendwann in der berühmten Schublade diverse fertige Geschichten liegen, die ich dann durch einen glücklichen Umstand in den beiden oben genannten Sammlungen zusammenfassen konnte.

Jede deiner Kurzgeschichten ist anders, was verbindet sie?

  • Jede ist anders, weil sie zu einer anderen Zeit unter anderen Voraussetzungen bzw. Themensetzung geschrieben wurde. 
    Das verbindende Element ist zum einen mein Stil und meine Vorliebe für spannende bis mysteriöse Kurzgeschichten bis hin zum Kurzkrimi verbunden mit meinem Anspruch zu überraschen und ja auch genau das: Dem Anspruch immer wieder anders zu schreiben. Keinem Einheitsschema zu folgen, sondern jeder Geschichte etwas Eigenes mitzugeben.

 

Auf deiner Internetseite listest du ja sämtliche Blogger auf.

  • Ich bin auf der Suche nach Rezensenten auf die Bloggerszene gestoßen und habe mich sofort von dieser Art mit dem Thema Bücher, Literatur, Lesen und Rezensieren umzugehen angezogen gefühlt.

Mich beeindruckt wie viel Aufwand und Liebe viele, wenn nicht die meisten dieser Blogs geführt werden. Diese Blogger bereichern die ganze Szene, sind eine echte Hilfe für Leser aber natürlich auch für Autoren, denn ihre Rezensionen sind üblicherweise umfassend, ehrlich und sehr aussagekräftig. 

Ich erlebe Blogger insgesamt als freundlich, aufgeschlossen und merke, dass wir was gemeinsam haben: die Liebe zu Büchern und guten Geschichten. 
Die Idee zu meiner Seite hat dabei zwei Hintergründe: Zum einen finde ich, dass dieser tolle Einsatz es verdient hat, entsprechend gewürdigt zu werden. Zum anderen bin ich aber bereits des Öfteren gefragt worden, wie und wo man gute Blogger findet. Und ich kann mich gut erinnern, wie ich zum ersten Mal von Buchbloggern gehört habe und dachte: Na prima. Und wo findet man die? 
Wenn man keinen Anhaltspunkt hat, ist das erst einmal gar nicht so einfach, zumal ja auch nicht jeder alles rezensiert. Es ist also auch ein Service für meine Autorenkollegen. 
 

Inwieweit beeinflusst dich die Kritik deiner Leser? Es spielt dabei keine Rolle, wie diese ausfällt.

  • Darauf kann ich nur mit dem berühmten „das kommt drauf an“ antworten. Kommt z.B. drauf an, welcher Art von Kritik ist. Sagt jemand, deine Geschichte(n) finde ich toll, dann freue ich mich natürlich. Wenn aber jemand sagt, ich finde toll, wie spannend du deine Geschichten immer aufbaust, wie realistisch deine Figuren erscheinen etc., dann freue ich mich ganz anders. Es kommt auch darauf an, wer so ein Lob ausspricht und wie. Ein Verwandter, Freund, eine wildfremde Person? Kommt das Lob spontan oder habe ich es herausgequetscht? Wenn so ein Lob in Einzelheiten geht, gibt mir das bei den nächsten Geschichten auch Orientierung.
    Ebenso kann eine negative Kritik, die konstruktiv ist, mir Orientierung geben. Negative Kritik ist immer aber immer auch ein wenig schmerzhaft, das muss sich erst einmal setzen. Wenn jemand meine Geschichte(n) aber einfach nur blöd findet, dann gibt es nichts zu denken. Je fundierter negative Kritik geäußert wird, und je mehr Leute sich in ähnlicher Weise äußern, um so mehr beschäftigt sie mich. Wenn ich dann zu der Erkenntnis komme, dass die Recht haben, ändere ich es. Gerade die kleinen Schwächen, die fast jeder Autor hat, vor allem zu Beginn des Schreibens, werden häufig von (Test)Lesern entdeckt, weil man selbst dafür blind ist. Und für solche Hinweise bin ich dankbar. Denn so kann ich selbst meinen Blick schärfen, Schwächen eliminieren und mich als Autorin weiterentwickeln.
 

Wie wichtig ist dir Kontakt zu Autorenkollegen und was würdest du angehenden Jungautoren raten?

  • Der Kontakt und Austausch mit Autorenkollegen ist mir sehr wichtig. Nicht nur, dass man sich dabei Schreibrat holen kann, es ist eben wie bei jeder Tätigkeit, niemand versteht die Gedanken und Emotionen, die man bei und durch das Schreiben hat, so gut wie die schreibenden Kollegen. “Egal ob man gerade das Gefühl hat, man könne gar nicht schreiben, ob man eine Verlagsabsage bekommt oder eine böse Rezension, ob man sich mit Aussagen wie “Schreiben sei eigentlich keine richtige Arbeit” rumschlagen oder sein Urheberrecht verteidigen muss. Einem Autorenkollegen muss man nie lange erklären, wie sich das jeweils anfühlt. Doch sie helfen auch, wenn es um bürokratische Dinge wie Künstlersozialkasse, VG Wort, Freiberuflichkeit und den Kontakt zu Verlagen angeht. Und natürlich kann man sich mit ihnen ganz besonders intensiv freuen, wenn ein Manuskript angenommen, ein tolle Rezension, oder ein Preis gewonnen wurde.
Ja, ich kann mir gar nicht mehr vorstellen, wie es war, als ich noch allein “vor mich hingeschrieben habe”. Meine Entwicklung hat doch einen Sprung gemacht, als ich meinen “Elfenbeinturm” verlassen habe. Insofern würde ich jedem Jungautoren raten, ebenfalls frühzeitig Kontakt in der Szene zu suchen. Ganz ohne Scheu, denn die meisten Autorenkollegen sind einfach nur ungemein freundlich und hilfsbereit.
Und sonst habe ich nur den üblichen Rat: Schreiben, schreiben, schreiben, denn nur durch Schreiben entwickelt man sich wirklich weiter. Und möglichst viel lesen. Und sich warm anziehen, denn nicht wenige warten Jahre, bis nicht gar Jahrzehnte, bis sie einen Verlag finden. Allerdings hat man heutzutage viel mehr Möglichkeiten ein Buch zu veröffentlichen – da kann ich allerdings auch nur raten, Augen und Ohren offen zu halten, um nicht abgezockt zu werden. Außerdem muss es kein Buch sein, um als Autor veröffentlich zu werden, es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, sich in der Szene zu etablieren. Bei all diesen Fragen sind wiederum Autorenkollegen gerne behilflich. Und so gestalte ich übrigens auch gerade meine Website: Mit Tipps und weiterführenden Links rund ums Schreiben.
 

Ich denke, das reicht jetzt auch an Fragen. Deine Antworten sind sehr ausführlich und geben gute Einblicke in dein Autorenleben. Ich danke dir auch ganz besonders für deine Worte zu Bloggern. Das bestätigt unser Tun und zu sehen, dass die Arbeit gewürdigt wird, ist schön. Wir würdigen ja – da spreche ich für viele – auch die Arbeit eines Autors in Form einer Rezension. Diese dient zwar oft auch nur dem Verlag (gerade bei fremdsprachige Autoren) aber darum geht es jetzt nicht.

  • Und ich bedanke mich ebenfalls für diese interessanten Fragen, die ich gerne beantwortet habe, und freue mich, wenn meine Worte dazu beitragen, die Arbeit von Bloggern zu würdigen. Sie bieten mit ihren Buchdarstellungen, den Rezensionen und Informationen rund um die Literatur einen tollen Service und das alles kostenlos. So tragen Sie nicht zuletzt dazu bei, Bücher an sich und das Lesen attraktiv zu halten, was uns Autoren ja nur zu recht sein kann.

 

Möchtest du gerne noch abschließend etwas an die Interviewleser richten? Nur zu!

  • Allen, die das Interview gelesen habe, sage ich vielen Dank für ihr Interesse und lade sie herzlich ein, sich auch noch auf meiner Website umzuschauen.
    Dort kann man mir über das Kontaktformular gerne weitere Fragen stellen. Und natürlich freue ich mich über jedes Like, jede Weiterempfehlung oder einen Eintrag ins Gästebuch.

 

Im Übrigen ist Rosemarie Benke Bursian auch in sämtlichen Sozialen Netzwerken vertreten. Über einen Besuch freut sie sich sicher. Twitter, Facebook und Google+.

 

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